Webhosting für Profis

Nachfolgend meine Webhosting-Empfehlungen für Fortgeschrittene. Habt ihr höhere Ansprüche an eure Website, z.B. weil die Website eurer Firma ist, eine Webshop oder eine besucherstarke Website, dann empfiehlt es sich etwas mehr Geld für das Webhosting auszugeben. Wie im Artikel (Was kostet Webhosting? ) beschrieben, sollten sich die Kosten für einen guten Shared-Webhosting-Tarif auf 5 bis 10 Euro im Monat belaufen, um einen guten Tarif zu erhalten. Bei sehr hohen Ansprüchen kann es sich auch empfehlen, mehr auszugeben oder gar auf einen eigenen Managed Server umzusteigen.

Für die professionelle Website sind folgende Kriterien bei der Wahl des Webhosters ausschlaggebend:

  • Erreichbarkeit: Ist eure Website nicht zu erreichen, könnt ihr mit dieser nicht nur kein Geld verdienen, sondern schadet nachhaltig die Beziehung zu euren Besuchern. Würdet ihr gerne in einem Webshop einkaufen, der öfters mal nicht erreichbar ist?
  • Ladegeschwindigkeit: Eine schnelle Ladezeit steigert erheblich eure Seitenaufrufzahlen und das Surfen ist für eure Besucher schlicht und einfach angenehmer. Somit bleibt eure Website positiver in Erinnerung und Besucher kommen häufiger zurück / sind eher gewillt, bei euch Produkte und Services zu bestellen.

 

Webgo CMS Pro & CMS-Premium Tarif

webgo_angebot_cms_pro
webgo_angebot_cms_power
Garantierte CPU- und RAM-Ressourcen
Datenbanken auf SSD-Festplatten
Nur 12 bzw. 16 Kunden je CPU-Kern
Hohe Erreichbarkeit: 99,93% in unserem Test (Platz 3)
Schnelle Ladezeit: durchschnittlich 0,18 Sekunden in unserem Test (Platz 3)

Fazit

Die Sondertarife CMS Pro und CMS Premium von webgo (Test von webgo) gibt es bereits ab 4,95 Euro bzw. 7,95 Euro pro Monat. Mit dem Gutschein WebhosterWissen könnt ihr 10 Euro bei der Bestellung sparen.

Webgo garantiert als einziger Anbieter eine gewisse Anzahl an Ressourcen (CPU und RAM) in seinen Shared Webhosting-Tarifen. Dies stellt sicher, dass andere Kunden auf dem Server nicht negativ die Performance eurer Website beeinflussen und eure Website dadurch langsam oder gar nicht lädt. Dieses zeigt sich auch im Test, dass die Test-Website bei Webgo sehr gut zu erreichen ist und sehr schnell lädt.

Das Server-Setup bei webgo ist stark auf Performance ausgerichtet um so möglichst kurze Ladezeiten zu realisieren. Zum einen sind die Datenbanken auf SSD-Festplatten gespeichert, um so die Zugriffszeiten stark zu reduzieren. Ebenfalls setzt webgo nginx zur Verteilung der Rechenlast ein. nginx ist bekannt für seine schnelle Ausführungszeit und bietet diverse Vorteile, um Websites besonders schnell ausliefern zu können. Mehr zum Aufbau bei webgo gibt es hier.

Diese Pakete kommen zwar nur mit einer Domain, aber dies ist kein Hindernis: Weitere Domains können ab 0,89 Euro / Monat dazugebucht werden. Ebenfalls können Domains die bei anderen Anbietern registriert wurden (externe Domains) kostenfrei aufgeschaltet werden.

Achja: Die Tarife werden speziell für das Hosting von WordPress beworben, können aber auch für jede andere Webanwendung verwendet werden. Hier seid ihr nicht eingegrenzt.

All-Inkl.com

Gute und schneller Support, auch bei technisch schwierigeren Fragen.
Gute und umfassende Leistungen in den Tarifen.
Schnelle Ladezeit: durchschnittlich 0,18 Sekunden in unserem Test (Platz 1)
Immer wieder Probleme mit der Erreichbarkeit: 99,87% (Platz 5)
Fazit

All-Inkl.com (Test von all-inkl.com) kann überzeugen mit einem schnellen, kompetenten Service, der auch bei technisch schwierigen Fragen hilft. Ebenfalls sind die Leistungen in den Tarifen sehr überzeugend.

Allerdings gibt es Probleme bei mir immer wieder Probleme mit der Erreichbarkeit. Der erste Server auf dem meine Websites lag war irgendwann überfrachtet mit Kunden, so dass es zu häufigen Serverausfällen kam. Ein Umzug auf ein neuen Server wurde problemlos durchgeführt, und die Situation verbesserte sich für rund 3 - 4 Monate. Danach zeigte aber der Server erneut sehr hohe Lasten und häufige Ausfälle. Es kann sein dass ich pech hatte, und zwei überlastete Server erwischt habe. Seitens all-inkl.com wird scheinbar die Überlastung der Server nicht überprüft und man muss selber aktiv werden. Dann ist der Umzug auf einen weniger ausgelasteten Server allerdings kein Problem.

1&1 Unlimited-Plus

Datenbanken auf SSD-Festplatten
Zwei redundante Rechenzentren
Hohe Erreichbarkeit: 99,94% in unserem Test (Platz 2)
Schnelle Ladezeit: durchschnittlich 0,25 Sekunden in unserem Test (Platz 4)
Call-Center: Aufgrund der Größe von 1&1 landet man bei Support-Anfragen im Call-Center.
Datenbanken auf 1GB begrenzt

Fazit

In Punkto Erreichbarkeit und Ladezeit erzielt 1&1 (Test von 1&1) sehr gute Ergebnisse und unsere Website läuft dort sehr stabil mit bisher kaum Ausfällen.

In den unlimited Tarifen wirbt 1&1 mit unbegrenzten Speicherplatz, allerdings ist dies mit Einschränkungen zu sehen: Die maximale Dateianzahl ist auf 262.144 begrenzt. Ebenfalls kommt der Webspace initial erstmal nur mit 50 GB Speicherplatz. Sind 75% des Platzes belegt, wird einmal täglich der Speicherplatz um 20 GB erhöht.

Weiteres Problem bei diesem Tarif ist die Begrenzung der Datenbank auf 1GB. Für die meisten normalen Websites ist das überhaupt kein Problem, da wird oft nur wenige MB bis 100 MB Datenbankspeicherplatz benötigt. Für große Datenbankanwendungen kann das aber zu wenig sein.

 

Ein eigener Managed Server

Ab einer gewissen Größe der Website bzw. ab einem gewissen Umsatz den man mit der Website erzielt empfiehlt es sich einen eigenen Managed Server zu nutzen. Im Gegensatz zu den Shared Webhosting-Angeboten teilt ihr euch die Performance des Servers nicht, sondern sie steht ausschließlich euren Websites zur Verfügung. Dadurch kann oft eine deutlich schnellere Ladezeit und eine deutlich geringere Ausfallzeit erzielt werden. Und eine schnellere Website bringt am Ende mehr Seitenaufrufe und damit auch mehr Umsatz. Mehr Infos findet ihr im Artikel Managed Server.