Was ist ein Managed Server?

Bei einem Managed Server handelt es sich um einen Server, der nicht von euch, sondern vom Hosting-Unternehmen administriert wird. Oftmals stellt der Anbieter auf diesem standardisierte Software bereit, beispielsweise einen Webserver, einen Datenbankserver, sowie einen FTP-Server.

Ihr als Kunde könnt diesen Managed Server nutzen um eure Website / Webanwendung online zu hosten. Die Einrichtung und die Administration, das heißt, das Installieren von Updates, die Überwachung des Server, das Reagieren auf Probleme, die Reagieren auf Sicherheitsprobleme etc. übernimmt jedoch das Hosting-Unternehmen. Weitere Server-Software lässt sich in der Regel nicht installieren, auch lässt sich die Konfiguration meistens nicht anpassen.

Zu unterscheiden ist zwischen dezidierten Managed Servern und Managed vServern. Bei einem dezidierten Managed Server erhaltet ihr die komplette Rechenpower eines eigenen Servers. Überlastungen die von anderen Benutzern verursacht werden sind somit ausgeschlossen und eure Website freut sich über die volle Power der zur Verfügung stehenden Ressourcen (sofern der Anbieter die Server gut konfiguriert hat).

Bei einem Managed vServer läuft euer Server als vServer, d.h. auf einem physikalischen Server sind mehrere vServer untergebracht, die parallel laufen. Im Gegensatz zum Shared Webhosting sind die Ressourcen (RAM und CPU) bei vielen vServer-Anbietern garantiert. So teilen sich zwar mehrere Managed vServer den physikalischen Server, eure Seite erhält dennoch ausreichend Ressourcen und wird von anderen Kunden nicht beeinflusst.

Managed vServer sind deutlich günstiger und beginnen ab 9,99 Euro pro Monat. Dezidierte Managed Server sind dagegen teurer. Sehr günstige Angebote liegen bei um die 30 Euro pro Monat, für eine hohe Qualität und guten Service sollte man aber eher mit 100 Euro pro Monat rechnen.

Managed vServer von 1&1


Beim 1&1 Managed Cloud Hosting-Angebot erhaltet ihr ab 9,99 Euro / Monat einen gemanagten vServer mit dezidierten Ressourcen. Das schöne bei diesem Angebot ist, dass ihr zwischen verschiedenen Stacks wählen könnt. So könnt ihr zwischen MySQL und MariaDB wählen (Was ist MariaDB?) und ebenfalls zwischen Apache und dem Ngnix-Webserver (Apache vs. Ngnix).

Für 9,99 Euro / Monat kann man nicht zuviele Ressourcen erwarten. So erhaltet ihr für diesen Preis 1 GB RAM, 1 virtuellen CPU-Core sowie 50 GB SSD-Speicher. Die 50 GB Festplattenspeicher sollten ausreichend sein für die meisten Websites (Wichtigste Kriterien für guten Webspace), die 1 GB RAM und der 1 virtuelle CPU-Core können hier der Engpass werden wenn eure Seite erfolgreich wird. Bei einer gut optimierten Website bzw. einer gut optimierten Webanwendung kommt ihr mit diesen Ressourcen schon recht weit.

Das Schöne bei den 1&1 Managed Cloud Hosting-Angeboten ist, dass ihr flexibel mehr und auch wieder weniger Ressourcen (CPU, RAM & Festplatte) hinzubuchen könnt. Sollten die Besucherzahlen wachsen, so könnt ihr problemlos eure Ressourcen erweitern.

1&1 ist mit über 12 Millionen registrierten Domains Europas größtes Hosting-Anbieter. Auch für große & erfolgreiche Websites ist 1&1 beliebt. In dem Ranking Die beliebtesten Webhoster erfolgreicher Websites belegt 1&1 den 3. Platz hinter Hetzner und Host Europe. Weitere Informationen zu 1&1.

Dezidierte Managed Server von Strato


Strato bietet den günstigsten Managed Server an. Hierfür erhaltet ihr aber etwas veraltete Hardware (CPU und RAM) sowie 500 GB-Festplattenspeicher im RAID System für zusätzliche Datensicherheit. Für einen dezidierten Server ist dies sehr günstig. Weitere Kosten kommen ggf. für Domains und SSL-Zertifikate hinzu.

Strato ist nach 1&1 der zweit größte Webhosting-Anbieter in Europa und betreibt über vier Millionen Domains. In dem Ranking Die beliebtesten Webhoster erfolgreicher Websites kann Strato allerdings nicht überzeugen. Weitere Informationen zu Strato.

Dieser Preis für einen dezidierten Managed Server iser sehr (zu) günstiger. Bei diesem Angebot solltet ihr nicht erwarten, dass ein individueller Service möglich ist. Anfragen werden entsprechend über das Call-Center bzw. das Ticket-System bearbeiten. Auch kann man den Server nicht individuell für euch konfigurieren oder erweitern.